Sigi Sommer – eine Legende

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Ein echtes Münchner Original

Als solches darf Sigi Sommer gut und gerne bezeichnet werden – wie auch der Journalist Hubertus Lindner in meinem Krimi »Die Montez-Juwelen«, der meinem Helden, Hauptkommissar Tom Perlinger, mit seinem profunden Geschichts- und Allgemeinwissen und seiner Art, den Dingen so lange auf den Grund zu gehen, bis das letzte Geheimnis gelüftet ist, hilfreich unter die Arme greift.

Die Bronzestatue von Sigi Sommer steht am Rindermarkt unter einer ausladenden und im Sommer schattenspendenden Kastanie. Dort, wo der Marienplatz in die neue Fußgängerzone Sendlinger Straße übergeht. Ein wirklich ehrwürdiges Plätzchen, denn hier kam Sigi Sommer regelmäßig vorbei, wenn er sein Honorar erst in der Süddeutschen und später bei der AZ für seine erfolgreiche Lokalkolumne »Blasius der Spaziergänger« abholte. Denn damals waren beide Zeitungen noch vereint unter einem Dach in der Sendlinger Straße untergebracht. An der Stelle, wo heute die neue Einkaufspassage Hofstatt zum shoppen und bummeln einlädt. Dort, wo auch Juwelier Thromschatz in meinem Krimi sein Juwelier- und Sammlergeschäft betreibt.

Sigi Sommer ist in Lebensgröße mit rund 1,70 m als Spaziergänger dargestellt, der – stets ein leicht ironisches und wissendes Lächeln auf den Lippen – über den Dingen stehend zu kommentieren scheint. Eine Haltung, die ihm, der seine Blasius-Kolumne 40 Jahre lang ununterbrochen schrieb, wohl in Fleisch und Blut übergegangen sein muss. Ein Vollblutjournalist eben, genau wie mein Hubertus Lindner.

Von Sigi Sommers erstem Roman »Und keiner weint«, sagte kein geringerer als Bertold Brecht, »…es sei der beste Roman, der nach dem Krieg geschrieben worden sei.« Der Roman wurde 1996 von Starregisseur Joseph Vilsmaier erfolgreich verfilmt. Mein Hubertus, selbst Krimifan, wird im Buch zum Chronisten der Geschichte und damit zum Autor von »Die Montez-Juwelen«. Während Sigi Sommer im Januar 1996 im Alter von 81 Jahren verstarb und bereits zwei Jahre später mit der lebensgroßen Bronzestatue gegehrt wurde, ist meinem Hubertus hoffentlich noch ein langes Leben beschert, mit vielen spannenden Mordfällen, bei deren Lösung er Hauptkommissar Tom Perlinger gemeinsam mit dem Hackerhaus-Team mit seinem Wissen und seinem leidenschaftlichen Hang zum Investigativen unterstützen wird.

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