Krimis & Reisen …

Der berühmte Blick hinter die Kulissen

Ich liebe es, zu meinem nächstes Reiseziel einen Krimi mitzunehmen, der genau dort spielt, wo ich Neues entdecken will. Am liebsten wäre es mir, er würde sogar genau in dem Hotel, in dem ich wohne, in dem Restaurant, das ich besuche, in der Straße, die ich am häufigsten überquere, seine Haupthandlungsorte und Höhepunkte zelebrieren.

Durch die Brille des Krimi-Autoren schärft sich mein Blick für die Besonderheiten der Region. Für ihre ganz besonderen Plätze und Straßen, ihre Menschen und deren typische Eigenarten, die Sprachbesonderheiten und Dialekte, die Pflanzen, die nur dort wachsen, die Gerüche, die die beliebtesten Gerichte der Region verbreiten. Ja, sogar den ganz speziellen Sound, der eine Stadt, eine Landschaft ausmacht, nehme ich deutlicher wahr. Das Meeresrauschen an der Nordsee, die Kuhglocken in den Bergen, die Töne des Glockenspiels, wenn im Glockenturm des Neuen Rathauses in München die Figuren zu tanzen beginnen, das Rattern der Straßenbahn auf den Gleisen, das Klappern hoher Absätze auf dem Jahrhunderte alten Kopfsteinpflaster, das Dröhnen des Martinshorns, das hier anders klingt als zu Hause.

Dazu kommt, dass sich die Personen in einem Krimi in einer hochspannenden Extremsituation befinden. Diese Dramatik lässt auch den Ort selbst vielschichtiger werden. Idealerweise klingen zusätzlich historische Töne an und spannen einen Bogen von der Vergangenheit bis in die Gegenwart, so dass eine weitere Tiefe und Dimension entsteht.

Der Krimi gibt mir das Gefühl, nicht nur im Urlaub zu sein, sondern in der Region zu leben. Besonders, wenn mir die Hauptpersonen im Buch ans Herz wachsen wie wahre Freunde. Dann bin ich nicht im Urlaub, sondern Zuhause an einem fremden Ort.

 

DIE MONTEZ-JUWELEN – ein München-Krimi mit Tiefgang

15 Der FOKUS schreibt am 10.3.

…Wer Vöhringers ”Montez-Juwelen“ liest, erfährt viel über München und die Geschichte der Landeshauptstadt.


Die Süddeutsche, am 15.4.2017

Die in Straßlach lebende Verlegerin, die auch eine journalistische Ausbildung hat, würzt ihren literarischen Erstling mit den verführerischen Zutaten der mit der Montez-Affäre verbundenen Vorstellungen von Schönheit, Begierde und Macht.

Und man darf attestieren: Vöhringer, die auch Reiseberichte verfasst, kann schreiben. Der Leser kann gut in die Stimmungen eintauchen, ohne überfordert zu werden und die Dialoge … sind generell gut gelungen.

Dem Buch liegt eine clevere Konzeption zugrunde.

Für Krimi-Liebhaber, die die gerne historisches wie aktuelles München Flair einatmen und einen spannenden Plot schätzen,…schöner Lesestoff…


Die Abendzeitung am 6.5. schreibt:

Man bewegt sich zwischen Sendlinger und Hackenstraße, zwischen Viktualienmarkt und Polizeipräsidium in der Ettstraße. Eine wichtige Rolle spielt neben dem Hackerhaus das 2013 eröffnete Nobelquartier Hofstatt auf dem ehemaligen Verlagsgelände von Süddeutscher und Abendzeitung. Und die Leiche treibt stilecht eines regnerischen Morgens im Fischbrunnen. Das München-Bild, das die badisch-stämmige Autorin und Agentur-Inhaberin Vöhringer in ihrem Romandebüt zeichnet, erinnert an das aus Franz Xaver Bogners BR-Polizeiserie „München 7“.
… lässt man sich im Lauf der Geschichte gerne entführen in ein München, wo alle gerne Weißwürste, Datschi und Schmalznudeln essen.

Der Münchner Merkur am 11.5. 
Die Autorin zieht den Leser mit Tempo in die Story hinein, auf den ersten Seiten ist die plastische Nähe zum Geschehen hautnah zu spüren…

Und das sagen die Leser:

… Sehr schön und gelungen. Jetzt wird das Büchlein ordentlich zwischen Vargas und Walker einsortiert.


Liebe Sabine, jetzt habe ich die Montez-Juwelen ausgelesen. Das war so richtig bajuwarisch. …


Liebe Frau Vöhringer, jetzt habe ich ihr Buch gelesen und bin begeistert. Ich finde es persönlich immer toll, wenn Autoren gut recherchieren. Und das merkt man bei Ihrem Buch.


… spannende Unterhaltung, witzig und geistreich. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung.