Aktuelle Lesungstermine

15.07.2017, 20.30 Uhr
Lesung im Landhotel Hohenfels im Tannheimer Tal
www.hohenfels.at

Verbinden Sie die Lesung mit dem Genuss der Haubenküche im Gourmet-Restaurant Tannheimer Stube.


4.11.2017, 16.30 Uhr
Lesung im Quellness & Golfhotel Maximilian
in Bad Griesbach, gemeinsam mit Thomas Birnstiel,
Schauspieler & Sprecher des Hörbuchs, (u.a. SoKo Kitzbühel, Tatort)

Lesungsanfragen bitte an:
lesung@sabine-voehringer.com
christine.krause@gmeiner-verlag.de

Eine verhängnisvolle Affäre: Ludwig I. und Lola Montez

Vor kurzem war dem ungleichen Liebespaar in der Münchner Abendzeitung eine ganze Serie gewidmete. Zu Recht!

Man stelle sich vor: Der mächtige Monarch, Ludwig I., der mit seiner Frau Therese von Hildburghausen 9 Kinder hatte, dennoch schöne Frauen liebte, Bauherr der Ludwig-Maximilians-Universität, der Ludwigstraße, der Gebäude rund um den Königsplatz und nicht zuletzt auch Begründer des Münchner Oktoberfestes, trifft auf Lola Montez, eine mittellose, aber schöne exotische Tänzerin. Kaum eine standesgemäße Begegnung.

Zwar war Lola immerhin die Tochter eines englischen Offiziers, die in Indien aufwuchs, aber sie war schon früh von exotischen Tänzen fasziniert, tingelte durch Europa und gab sich ihren Künsten hin. In einem extra für sie entworfenen, für die damaligen Verhältnisse vermutlich extrem freizügigen Kostüm. So auch in München. 

Ihr Anblick muss Ludwig I. getroffen haben wie ein Blitz: Die junge, leicht bekleidete Lola Montez auf der Bühne der Staatsoper – Ludwig I. in seiner Königsloge, völlig gefangen von ihrem Tanz, der seine Wirkung nicht verfehlte. Binnen weniger Tage wurde Lola in den Adelsstand erhoben, erhielt ein repräsentatives Palais in der Barerstraße, wurde zur Lieblingsmaitresse. Wann und bei welcher Gelegenheit hat Ludwig ihr »Die Montez-Juwelen« geschenkt? Und wie mag wohl Therese reagiert haben?

Trotz aller Geschenke: Der alternde Ludwig schien nicht Lolas einziger Liebhaber gewesen zu sein. Zumindest hatte sie einen weiteren glühenden Verehrer, einen jungen Studenten. Als der immer öfter bei seiner Geliebten aufschlug, ließ Ludwig kurzerhand die Universität schließen. Ein Umstand, der bei den Mitstudenten, die um ihre akademische Zukunft bangten, auf wenig Wohlgefallen stieß und dazu führte, dass eine aufgebrachte Studentenmenge vor Lolas Palais demonstrierte. Der Tumult sorgte für die entsprechende Wahrnehmung in der Öffentlichkeit. Ludwigs Minister forderten ihn auf, dem wilden Treiben umgehend Einhalt zu gebieten. Als das misslang, musste Lola bei Nacht und Nebel München verlassen, ihr Aufenthalt in der Stadt mit Herz hatte kein Jahr überdauert. 

Doch auch für Ludwig hatte die Affäre Auswirkungen. Sie war wohl so etwas wie der letzte Tropfen, der das Fass zum überlaufen brachte und im Alter von 62 Jahren musste der mächtige Bauherr und Monarch abdanken und den Weg auf den Thron für seinen Sohn Maximilian  freimachen. 

Aber welche Rolle spielten nun »Die Montez-Juwelen«? Eine Frage, die nur die Lektüre des Krimis klären kann. 🙂

PRINT & eBook
DIE MONTEZ-JUWELEN
Tom Perlingers 1. Fall

– Originalausgabe –
280 S., 12 × 20 cm, Paperback
€ 11,99 [d] / € 12,40 [a]
ISBN 978-3-8392-2056-6
Auch als e-book erhältlich

Du bist nicht Ludwig I. und sie nicht Lola Montez …
Lola Montez und Ludwig I.: Eine Affäre, die Geschichte schrieb. Sie gab den letztendlichen Ausschlag dafür, dass  Ludwig I. letztendlich abdanken musste und Lola Montez aus München vertrieben wurde.
Als Geschenk Ludwigs I. an seine Maitresse Lola Montez verführten die Montez-Juwelen schon im 19. Jhd. zu verhängnisvoller Liebe und tödlicher Leidenschaft. Hauptkommissar Tom Perlinger, Halbbruder des Hackerhaus-Wirtes Max und Sonnyboy mit amerikanischen Wurzeln, trifft nach einem Sabbatjahr nicht nur auf familiäres Chaos und seine Jugendliebe Christl, sondern ausgerechnet Max wird des Mordes verdächtigt. Der Fluch der Juwelen scheint neu erwacht. Bald stößt Tom auf spannende Parallelen zur Gurlitt-Affäre…

Hörbuch DIE MONTEZ-JUWELEN mit Thomas Birnstiel

Audio: mp3
Verlag: ABOD Verlag; Auflage: 1 (8. März 2017) Deutsch
ISBN-10: 3946591159
ISBN-13: 978-3946591153

Wer Krimis lieber hört als liest, für den ist das Hörbuch »Die Montez-Juwelen« genau das richtige. Sprecher Thomas Birnstiel, bekannt aus SOKO Kitzbühel und Tatort, versteht es hervorragend, den einzelnen Charakteren eine eigene Stimme zu geben. Als echter Münchner spricht er auch die wenigen, ausgesuchten Dialog-Passagen authentisch und mit dem Charme, der die Stadt mit Herz ausmacht.


Thomas Birnstiel: »Es war schön, Die Montez-Juwelen einzulesen. Der Krimi ist so spannend und griffig geschrieben, dass er den Leser unweigerlich in die Geschichte zieht.«

Lesung im Posthotel in Achenkirch

 


(Copyright: Posthotel)

(Ent-)Spannung im traumhaften Ambiente des 5-Sterne Hotels in Tirol

Das Posthotel in Achenkirch ist der Inbegriff all dessen, was Wellness, Entspannung und Kulinarik auf höchstem Niveau bedeutet. Ich fühle mich geehrt, in diesem Ambiente in der wunderschönen, erst kürzlich neu renovierten großen Lobby zur Primetime nach dem Dinner aus meinem Krimi »Die Montez-Juwelen« lesen zu dürfen.

Das Posthotel hat in allem höchste Ansprüche, setzt auf die Liebe zum Detail, ganzheitliches Wohlfühlen und Nachhaltigkeit. In der vierten Generation führt Karl C. Reiter das Hotel heute und entwickelt wie schon seine Eltern, Groß- und Urgroßeltern das Konzept stetig weiter. Eleganter Landhausstil mit zahlreichen Eigenkollektionen und üppigem Blumenschmuck stehen für Gemütlichkeit. Die meisten Lebensmittel für die Feinschmeckerküche kommen aus der Region, neben klassischen Köstlichkeiten wird ein veganes Menü angeboten. In den Wellness- und Spabereich floßen mit einem Ying-Yang-Pool und einem versunkenen Tempel zur Tiefenentspannung chinesische Inspirationen ein. So praktiziert ein Shaolin-Mönch besondere Massagebehandlungen und weist in die Lehre des Thai-shi ein. Ein unglaubliches Umfeld für meine Montez-Juwelen – Krimi-Spannung zur Entspannung.

Ein ganz herzlicher Dank, in diesem einmaligen Ambiente lesen zu dürfen.

www.posthotel.at

 

Krimis & Reisen …

Der berühmte Blick hinter die Kulissen

Ich liebe es, zu meinem nächstes Reiseziel einen Krimi mitzunehmen, der genau dort spielt, wo ich Neues entdecken will. Am liebsten wäre es mir, er würde sogar genau in dem Hotel, in dem ich wohne, in dem Restaurant, das ich besuche, in der Straße, die ich am häufigsten überquere, seine Haupthandlungsorte und Höhepunkte zelebrieren.

Durch die Brille des Krimi-Autoren schärft sich mein Blick für die Besonderheiten der Region. Für ihre ganz besonderen Plätze und Straßen, ihre Menschen und deren typische Eigenarten, die Sprachbesonderheiten und Dialekte, die Pflanzen, die nur dort wachsen, die Gerüche, die die beliebtesten Gerichte der Region verbreiten. Ja, sogar den ganz speziellen Sound, der eine Stadt, eine Landschaft ausmacht, nehme ich deutlicher wahr. Das Meeresrauschen an der Nordsee, die Kuhglocken in den Bergen, die Töne des Glockenspiels, wenn im Glockenturm des Neuen Rathauses in München die Figuren zu tanzen beginnen, das Rattern der Straßenbahn auf den Gleisen, das Klappern hoher Absätze auf dem Jahrhunderte alten Kopfsteinpflaster, das Dröhnen des Martinshorns, das hier anders klingt als zu Hause.

Dazu kommt, dass sich die Personen in einem Krimi in einer hochspannenden Extremsituation befinden. Diese Dramatik lässt auch den Ort selbst vielschichtiger werden. Idealerweise klingen zusätzlich historische Töne an und spannen einen Bogen von der Vergangenheit bis in die Gegenwart, so dass eine weitere Tiefe und Dimension entsteht.

Der Krimi gibt mir das Gefühl, nicht nur im Urlaub zu sein, sondern in der Region zu leben. Besonders, wenn mir die Hauptpersonen im Buch ans Herz wachsen wie wahre Freunde. Dann bin ich nicht im Urlaub, sondern Zuhause an einem fremden Ort.

 

München-Krimi

Die Montez-Juwelen – Tom Perlingers 1. Fall

Kurz nach einer Vernissage in der Hofstatt, bei der die legendären Juwelen der Lola Montez präsentiert werden, taucht im Morgengrauen im Fischbrunnen auf dem Marienplatzes eine Leiche auf. Die Spur führt zu den Montez-Juwelen, denn als Geschenk Ludwigs I. an seine Maitresse Lola Montez verführten sie schon im 19. Jhd. zu verhängnisvoller Liebe und tödlicher Leidenschaft. Hauptkommissar Tom Perlinger, Spross einer angesehenen Wirtefamilie und Sunnyboy mit amerikanischen Wurzeln, trifft nach einem Sabbatjahr nicht nur auf familiäres Chaos und seine Jugendliebe Christl, sondern ausgerechnet sein Bruder wird des Mordes verdächtigt. Der Fluch der Juwelen scheint neu erwacht. Bald stößt Tom auf spannende Parallelen zur Gurlitt-Affäre, die internationale Kreise ziehen, während die Juwelen neue Opfer fordern…

Leserstimmen:

Ein raffinierter Krimi mit liebenswerten Charakteren, der den Leser hinter die Kulissen der Münchner Altstadt blicken lässt und charmant an ihre schönsten Ecken entführt. Auch als Hörbuch!

Mit Witz und Charme wird der Leser an bekannte Plätze der bayerischen Hauptstadt entführt, so dass Geschichte und Gegenwart auf spannende Weise verschmelzen.

Warum zusätzlich zu allen anderen Aktivitäten auch noch einen Krimi schreiben?

Irgendwann im Leben einmal ein Buch schreiben. Das war schon immer mein größter Wunsch. Und meine größten Vorbilder waren von klein auf Astrid Lindgren, Agatha Christie und Edgar Wallace…

Tatsächlich durfte ich schon als relativ kleines Kind mit meinen Eltern am Sonntagabend Tatort schauen. Aus heutiger Sicht pädagogisch vermutlich eher umstritten. Mir hat es allerdings nicht geschadet, wobei sich der Kreis zu Astrid Lindgren schließt, die ja meinte, dass man Kinder durchaus von Anfang an mit der harten Realität und auch dem Tod konfrontieren sollte.

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